Die Bestellung bei Interdiscount lief eigentlich reibungslos. Router ausgesucht, bezahlt, alles fein. Nur leider ist mein alter Router kaputt, also kein Internet, und die Lieferung war für Freitag angekündigt. Perfekt, dachte ich.
Dann kam DPD ins Spiel. Laut Mail war der Zeitrahmen klar, doch plötzlich hiess es: „Der Standort ist unsicher, bitte neuen Termin ab Montag vereinbaren.“ Erstaunlicherweise haben Post, DHL, Quickpac und sogar Planzer meinen Standort immer gefunden. Das finde ich gut, denn offenbar ist mein Briefkasten für alle anderen Zusteller sicher genug, nur DPD scheint ihn irgendwie nicht als sicher zu empfinden.
Interdiscount versprach, das mit DPD zu klären. Am Samstag kam dann die Mail: „Wir haben DPD gesagt, schnellstmöglich.“ Nett gemeint, aber hilft mir wenig, wenn ich inzwischen selbst 20 Minuten in der Warteschleife hing, um von DPD zu erfahren, dass Montag oder Dienstag vielleicht sicherer sei. Vielleicht. Empfehlung: Umleitung zum Kiosk.
Fazit: Ich sitze übers Wochenende ohne Internet da, obwohl Freitag zugesagt war. Schade, dass Interdiscount seine Kunden mit diesem Kurierdienst hängen lässt. Vielleicht wäre es einfacher, zwei Franken mehr zu verlangen und dafür die Post zu nehmen. Die kennt den Weg.
Nach zwei Jahren ohne Bestellung bei Interdiscount wollte ich es wieder versuchen. Leider habe ich sofort wieder genau das erlebt, was mich damals schon gestört hat. Galaxus und Brack laufen auch nicht immer völlig reibungslos, aber dort gibt es einen Kundendienst, der sich wirklich für den Kunden einsetzt und Lösungen sucht. Deshalb werde ich Interdiscount für längere Zeit meiden und bleibe bei Galaxus und Brack. Und ja, ich habe meine Lektion gelernt: untreu werde ich diesen beiden nicht mehr – sie lassen ihre Kunden nicht hängen.
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